Ausstellung „BERGE MIT MEHR“ mit Werken von Torben Giehler, Felix Rehfeld und Willi Siber

Die Galerie Knoll.art in Warthausen bei Biberach widmet sich in einer ungewöhnlichen Sommerausstellung dem Thema „BERGE“ und zeigt Arbeiten von Torben Giehler, Felix Rehfeld und Willi Siber. Die ausstellenden Maler zählen zu den namhaftesten zeitgenössischen Künstlern in Deutschland. Ihre Arbeiten werden weltweit von renommierten Galerien ausgestellt. Die Ausstellung endet am 31. August 2019. Öffnungszeiten jederzeit nach telefonischer Vereinbarung.

Der Reinerlös der Ausstellung geht an das Projekt „BERGE MIT MEHR“ und damit direkt an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach.

Mit diesem Projekt waren der Galerist Thomas Knoll mit weiteren Bergsteigern 2017  für das Kinderhospiz auf dem höchsten Berg Europas, dem Elbrus, und letztes Jahr auf dem 6962 m hohen Aconcagua  in Argentinien. Ingesamt wurden durch die beiden Aktionen Spenden von über 45000 Euros für das Kinderhospiz gesammelt.  Nun soll es laut Thomas Knoll erst mal im Flachen mit „Berge mit mehr“ weitergehen.

Galerie KNOLL.art, Römerweg 19, 88447 Warthausen-Oberhöfen, Telefon: 0160 7081795. Email: thomas.knoll@t-online.de, www.knoll-art.de.    

Die Künstler:

Torben Giehler bewegt sich mit spielerischer Leichtigkeit zwischen Abstraktion und leichtem figurativen Anklang, zeigt geometrische Strukturen, die von ferne an Landschaften oder architektonische Gebilde erinnern. Die Entstehung der meist von einem Gitterraster strukturierten und im Zusammenspiel mit der geschickten Perspektivwahl und Farbführung beinahe plastisch wirkenden Gemälde stützt sich häufig auch auf Computertechnik: Seine von Hand erstellten Zeichnungen fotografiert Torben Giehler digital, überträgt sie auf den Computer und bearbeitet sie dort nach. Auf dieser Grundlage komponiert er schließlich die großformatigen Bildwelten, die er nicht nur mit dem Pinsel, sondern bisweilen auch als qualitativ hochwertige Farbsiebdrucke erschafft.  

Felix Rehfeld beteiligt sich mit seiner monumentalen Arbeit 1.000 Berge an der Ausstellung. Die Ölarbeiten sind jeweils 5,1 cm x 6,6 cm groß. Die Motivation zu diesem feinmalerischen Meisterwerk war für Felix Rehfeld die „sportliche“ Herausforderung und die Aussicht auf die Belohnung mit der gigantischen finalen Gesamtpräsentation. Ursprünglich waren „die kleinen Berge weiter gedachte Modelle von möglichen großen“. Nun emanzipieren sie sich im Sinne von Aristoteles, zu einem Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Als Vorbilder dienten ihm die bedeutendsten Bergmassive unserer Erde. Berge sind für Felix Rehfeld die Skulpturen der Natur, deren vielschichtiger Facettenreichtum sowohl in Form, Licht- und Wetterverhältnissen, bedingt durch Jahreszeiten, einen erhabenen Sinngehalt verkörpern.  

Die neuen Arbeiten von Willi Siber überraschen und begeistern den Betrachter immer wieder durch ihre scheinbare Paradoxien. Organisches Holz wird mit Pigmenten, Lacken und Harzen verfremdet und transformiert in einen neuen Wahrnehmungszusammenhang. Objekte aus Stahl schlängeln sich im Widerspruch zu ihrer eigentlichen Materialität scheinbar mühelos in den Raum. Voller Neugier und Lust am Experiment erkundet der Künstler die Ästhetik der von ihm verwendeten Materialien und vermittelt neue Wahrnehmungsebenen, welche die herkömmlichen Erfahrungen und Erwartungen des Betrachters an das verwendete Ausgangsmedium in Frage stellen.