RestCent-Aktion bei Uniper Kraftwerke: Erlös von 8000 Euro an das Kinderhospiz St. Nikolaus

Bei einem Besuch im Kinderhospiz St. Nikolaus überreichten Vertreter der Firma Uniper Kraftwerke GmbH eine Spende von 8000 Euro. Die hohe Summe stammt aus dem firmeneigenen Hilfsfond RestCent. Hier beteiligen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Aktion „Verzicht auf die Auszahlung des Cent-Betrages, der bei Abrundung der monatlichen Nettovergütung auf volle Euro anfällt“. Zwei Mal im Jahr kommt das Kuratorium zusammen, um die eingereichten Spenden zu bewerten und freizugeben. Der Arbeitgeber hat sich verpflichtet, alle Spenden, die durch das Kuratorium ausgesprochen werden, zu verdoppeln. Klaus Echter (rechts im Foto) ist Betriebsrat der Kraftwerksgruppe Lech in Landsberg am Lech. Er schlug das Kinderhospiz St. Nikolaus als Projekt vor. Es begleitet Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind während der gesamten Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase. Auch Betriebsratsvorsitzende Christa Bundlechner (links) und Kraftwerksgruppenleiter aus Landsberg am Lech Carsten Gollum (2.v.links) waren von der Einrichtung sehr beeindruckt und informierten sich ausführlich über die Kinderhospizarbeit. In dem einzigen stationären Kinderhospiz in Bayern werden die erkrankten Kinder in Absprache mit den Eltern betreut. Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen – Zeit zum Ausruhen, zum Schlafen und Zeit für sich selbst und die anderen. Durch die Entlastung und die Auszeit vom Alltag können neue Kräfte aktiviert werden. Der Austausch mit anderen betroffenen Familien im geschützten Rahmen lässt Freundschaften wachsen und hilft häufig, die eigene Situation besser zu reflektieren. Es gibt derzeit in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize. Bei der Spendenübergabe bedankte sich Brigitte Waltl-Jensen (3.v.links) vom Kinderhospiz im Allgäu e.V. herzlich für die große Unterstützung. Der Förderverein und seine „Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung“ sind die finanzielle Basis des Kinderhospizes St. Nikolaus und auf Spenden und Zustiftungen angewiesen.