Spenden statt schenken

Zu ihrem runden Geburtstag wünschte sich Sabine Zingerle keine Geschenke, sondern lieber Spenden für das Kinderhospiz St. Nikolaus und den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Allgäu. Ihre Gäste hielten sich großzügig an ihren Wunsch und spendeten insgesamt 1700 Euro. Sabine Zingerle freute sich sehr über die Unterstützung aus ihrem Familien- und Freundeskreis. Sie kennt das Leid und die Belastungen in Familien, die mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind leben, denn seit 2009 ist sie Kinderhospizbegleiterin im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Allgäu. Die intensive Ausbildung machte sie bei der an den ambulanten Dienst angeschlossenen Kinderhospiz-Akademie.  Sie ist nun bei einer Familie im häuslichen Umfeld fest als Kinderhospizbegleiterin im Einsatz. Die Spendenübergabe mit der elfjährigen Magdalena erfolgte bei Familienbegegnungstage im Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur am Kloster Roggenburg. Dort können sich die erkrankten Kinder, die Geschwister und die Eltern Zeit nehmen, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Ohne ehrenamtliche Begleitung würde es nicht funktionieren.

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