Der beliebte Lichterweg in Friesenried hat in der vergangenen Weihnachtszeit pausiert – und doch wieder viele Menschen fasziniert. Das Licht zog weiter, erstmals in den Garten des Kinderhospizes St. Nikolaus in Bad Grönenbach. Das Lichterweg-Team installierte 73 Glückslichter und acht Holzsterne des Lichterwegs zum dritten Advent entlang des Weges durch den Kinderhospiz-Garten. Familien mit unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kindern, die in der Weihnachtszeit im Kinderhospiz zu Gast waren, erfreuten sich bis Dreikönig am Lichterglanz und der besonderen Atmosphäre, genauso wie die Mitarbeitenden des Kinderhospizes. "Es war für uns ein Anliegen, dass unsere Lichter an diesem besonderen Ort als stilles Zeichen der Wärme, Hoffnung, Inklusion und Verbundenheit wirken, auch wenn wir den eigentlichen Lichterweg heuer pausieren ließen“, so Lichterweg-Initiator Thomas Rehle. Wir bedanken uns sehr für diese tolle Aktion, unsere Familien und Mitarbeitenden waren rundum begeistert von dieser faszinierenden Lichterinstallation in der Weihnachtszeit!
Kommenden Advent wieder in Friesenried
Im Advent 2026 (1. Advent bis Dreikönig) soll der Lichterweg wieder auf dem offiziellen Rad- und Wanderweg zwischen Friesenried und Salenwang in seinem vollen Glanz erstrahlen, dann mit Tausenden von LED-Lämpchen in über 300 Glückslichtern. Schon jetzt können sich Interessierte für die limitierten Lichterbausätze vormerken lassen. Diese werden von den Organisatoren bereitgestellt, damit jeder sein individuelles Licht gestalten kann (Reservierung unter: lichterweg@gmx.net oder telefonisch: 0172-8790952). Besonders berührend: Seit dem vergangenen Jahr stammen viele der Lichter aus den Kunsttherapien krebserkrankter Kinder und ihrer Geschwister. Viele Kinder erleben dabei, wie das Basteln und Gestalten ihnen hilft, Ängste loszulassen und positive Energie zu schöpfen. So wird jedes einzelne Licht zu einem kleinen Symbol für Lebensfreude, Mut und Verbundenheit.
Ein Projekt von Herzen – für alle Menschen
Der Lichterweg Friesenried wurde 2021 als reine Non-Profit-Aktion von Privatpersonen ins Leben gerufen. Hinter dem Projekt stehen keine Vereine oder Organisationen, sondern Menschen aus der Region, die gemeinsam den Lichterweg in der Adventszeit liebevoll dekorieren. Was anfangs mit wenigen Privathaushalten begann, hat sich zu einer großen Gemeinschaftsaktion entwickelt, die weit über die Gemeindegrenzen hinausstrahlt. Der Weg ist barrierefrei und offen für alle – egal ob zu Fuß, mit Rollstuhl oder Kinderwagen. Es gibt keine Bewirtung, keine Veranstaltungen, kein Programm - nur Licht, Natur und ein Stück gemeinschaftliche Ruhe.







