Das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach: Ein Ort, an dem es um Lebensfreude geht. Wo viel gelacht wird. Wo Familien mit unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kindern einen sicheren Ort haben, an dem sie ganz viel positive Energie tanken können. Aber eben auch ein Ort, an dem es um Trauer geht. An dem es oft auch um Abschied nehmen geht. Und auch dabei bekommen die Familien Unterstützung im Kinderhospiz. Unter anderem von Elfriede Notz, unserer Seelsorgerin. Seit 18 Jahren schon begleitet sie unsere Familien, leistet Beistand bei Sorgen und Nöten. Sie teilt mit ihnen Freud und Leid und erlebt dabei manche traurige, aber auch viele schöne Momente.
Mal reden, mal zuhören
Spiritualität und Religion spielen für sie selbst eine große Rolle im Leben und sie prägen natürlich auch ihren Arbeitsalltag im Kinderhospiz. Die religiöse Ausrichtung der Menschen ist dabei völlig unwichtig. Egal, welcher Religion jemand angehört, vielleicht sogar gar keiner: Elfriede Notz holt die Familien in ihrer Trauer ab und unterstützt. Mal durch Reden, mal durch Zuhören, mal durch Schweigen. Individuell herauszufinden, was gerade nötig ist, gehört zu ihrem reichen Erfahrungsschatz.
Trauerarbeit im Kinderhospiz
Wie geht sie selbst um mit den oft traurigen Familiengeschichten? Was stärkt sie für die Aufgabe der Seelsorgerin? Warum macht man es sich überhaupt zur Aufgabe, andere Menschen in ihrem Leid zu begleiten? Und was sind die schönen und lustigen Augenblicke im Kinderhospiz? Elfriede Notz erzählt vom außergewöhnlichen Alltag ihres Lebens.
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