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Tolle Unterstützung: Emmi-Stiftung spendet an Kinderhospiz St. Nikolaus

Spendenübergabe an das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. V.l.: Dirk Abel (Emmi-Stiftung), Dana Zuber (Vorstand Kinderhospiz im Allgäu e.V.), Kathrin Pade (Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Allgäu), Iris Abel

Für die Emmi-Stiftung übergab der Vorsitzende Dirk Abel zusammen mit seiner Frau Iris 5.000 Euro an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Allgäu, der Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind oder Jugendlichen betreut und ihnen Unterstützung und Halt gibt. Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten die Familien im häuslichen Umfeld und ergänzen damit die Arbeit des stationären Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach.

Woher kommt die Verbindung zum Kinderhospiz St. Nikolaus? 

Während der neurologischen Reha im Hegau-Jugendwerk in Gailingen kreuzten sich im Sommer 2023 die Lebenswege der damals vierjährigen Lotta aus Rot an der Rot, von Emmi und ihren beiden Familien. Daraus entstand eine besondere Verbundenheit und Freundschaft. Ein nicht operabler Hirntumor ließ Lotta leider keine Chance und ihre Familie musste sich nach fast einjährigem Koma Ende April 2024 endgültig von ihrem geliebten Kind verabschieden. Immerhin konnte Lotta - auch mit Unterstützung des ambulanten Dienstes - ihre letzten Monate zuhause im Kreis ihrer Familie verbringen. Dirk und Iris Abel nutzten die Spendenübergabe in Bad Grönenbach für einen Besuch bei Lottas Familie im nah gelegenen Rot an der Rot.

Zum ersten Mal gehört vom Kinderhospiz St. Nikolaus hatte der Vorsitzende noch vor der schweren Erkrankung von Emmi, als er einige Wochen vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister Heidi Bartholomae aus Balingen-Frommern kennenlernte. Sie ist schon seit vielen Jahre Botschafterin des Kinderhospiz St. Nikolaus und hat immer wieder Familien aus Balingen und dem Zollernalbkreis nach Bad Grönenbach vermittelt. Auch sie hat schon viele Spenden für das Kinderhospiz gesammelt. Sie sprach den Vorsitzenden beim damaligen Kennenlernen auf seine Unterstützung an und er sagte sofort zu. Dass das Schicksal ihn dann etwa drei Jahre später mit so unmittelbarer Betroffenheit ins Allgäu führen würde, konnte er seinerzeit nicht ahnen.

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