Zum Haupinhalt springenZum Seitenende springen

Kinderhospizarbeit im Fokus: Dr. Michael Hubmann und Klaus Holetschek im Austausch in Bad Grönenbach

Besuch im Garten des Kinderhospizes St. Nikolaus in Bad Grönenbach. V.l.: Marlies Breher, Vorstandsvorsitzende Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung, Kirsten Pallacks, Vorstand Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung, Stefanie Krause, Kinderärztin, Klaus Holetschek, Alfons Regler, Geschäftsführer Kinderhospiz St. Nikolaus, und Dr. Michael Hubmann im Erinnerungsgarten des Kinderhospizes. Foto: Brigitte Waltl-Jensen

Besuch im Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. V.l.: Kirsten Pallacks, Vorstand Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung, Alfons Regler, Geschäftsführer Kinderhospiz St. Nikolaus, Marlies Breher, Vorstandsvorsitzende Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung, Renate Böwing-Jaensch, Vorstand, Dr. Michael Hubmann und Stefanie Krause, Kinderärztin. Foto: Brigitte Waltl-Jensen

Besuch im Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach. V.l.: Dr. Michael Hubmann und Klaus Holetschek im Gespräch mit Stephan und Susann Liebsch aus Chemnitz, die mir ihrer erkrankten Tochter und zwei Geschwisterkindern zum Aufenthalt im Kinderhospiz waren. Foto: Brigitte Waltl-Jensen

Großes Interesse und große Anerkennung für die Arbeit des Kinderhospizes St. Nikolaus zeigte Dr. med. Michael Hubmann, Kinder- und Jugendarzt sowie Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte, bei seinem Besuch in Bad Grönenbach. Der Termin wurde durch eine Einladung des Memminger Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek ermöglicht. Empfangen wurden die Gäste von Marlies Breher, Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung, und dem Geschäftsführer des Kinderhospizes St. Nikolaus, Alfons Regler.

Rundgang mit Einblicken in die Kinderhospizarbeit

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuelle Situation der pädiatrischen Versorgung sowie die besonderen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendpalliativversorgung. Für das Kinderhospiz St. Nikolaus ist insbesondere die langfristige Sicherstellung einer flächendeckenden und qualitativ hochwertigen pädiatrische Palliativversorgung von großer Bedeutung. Bei einem Rundgang durch das stationäre Kinderhospiz erhielt Dr. Michael Hubmann einen Einblick in die tägliche Arbeit des Hauses und in die Begleitung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen. Im Gespräch mit Mitarbeitenden und Eltern wurden die besonderen Anforderungen der Versorgung ebenso thematisiert wie die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kinderhospiz, den Kinderkliniken und den niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten.

Wichtiger Austausch über die Versorgungslage

“Die aktuelle Situation der pädiatrischen Versorgung und die besonderen Herausforderungen der Kinder- und Jugendpalliativversorgung machen deutlich, wie wichtig es ist, die flächendeckende und qualitativ hochwertige palliativmedizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen langfristig sicherzustellen”, betonte Dr. Michael Hubmann. Auch Alfons Regler, Geschäftsführer des Kinderhospiz St. Nikolaus, wies auf die wichtige Versorgungslage hin: “Für uns ist wichtig, dass wir im Umfeld des Kinderhospizes ausreichend palliativ ausgebildete Pädiater und Pädiaterinnen finden, um den ärztlichen Hintergrunddienst für unser Haus aufrecht zu erhalten.”

Holetschek: “Volle Unterstützung”

Klaus Holetschek war es ein besonderes Anliegen, dass sich Dr. Michael Hubmann persönlich ein Bild von der Arbeit im Kinderhospiz machen konnte. “Das Kinderhospiz St. Nikolaus steht seit vielen Jahren für Menschlichkeit, Kompetenz und eine außergewöhnliche Begleitung von Familien in schwersten Lebenssituationen. Diese wertvolle Arbeit verdient unsere volle Unterstützung sowohl politisch als auch gesellschaftlich”, sagte Holetschek. Seit 2025 engagiert er sich ehrenamtlich als Stiftungsrat in der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung, der Trägerin des Kinderhospizes St. Nikolaus. Marlies Breher zeigte sich dankbar für den offenen Austausch: “Es ist wichtig, dass Entscheidungsträger und Vertreter der Kinder- und Jugendmedizin unsere Arbeit kennenlernen und die Herausforderungen der pädiatrischen Palliativversorgung aus erster Hand erleben. Nur gemeinsam können wir die Versorgung der betroffenen Kinder und ihrer Familien nachhaltig sichern.”
 

Nach oben scrollen