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Starke Fäuste, großes Herz: KTA Charity Cup sammelt 21.000 Euro für schwerstkranke Kinder

6600 Euro prangte auf dem großen Spendenscheck, den Initiator Dennys Koller (l.) im Beisein von Landrat Alex Eder (r.) an die Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung Marlies Breher (Mitte) überreichen durfte. Foto: Andreas Zündt

Ein starkes Zeichen für Solidarität und sportlichen Einsatz setzte auch heuer der KTA Charity Cup in Bad Wörishofen: Bei der vierten Auflage des Benefizturniers kamen beeindruckende 6.600 Euro für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach zusammen. Im Beisein von Landrat Alex Eder und sichtlich gerührt ob des Erfolgs überreichte Initiator Dennys Koller den symbolischen Spendenscheck an Marlies Breher, die Vorstandsvorsitzende der Süddeutschen Kinderhospiz-Stiftung. Insgesamt konnten durch die Veranstaltung in den vergangenen Jahren bereits stattliche 21.000 Euro für das Kinderhospiz gesammelt werden – eine wichtige Hilfe, da es für Kinderhospize in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung gibt.

Zahlreiche Zuschauer waren begeistert

Rund 200 Kampfsportler aus nah und fern – darunter Teilnehmer aus der Schweiz und aus Sachsen-Anhalt – waren angereist, um unter dem Motto “Fight 4 the kids” ihr Können zu zeigen. Geboten war ein abwechslungsreiches Wettkampfprogramm mit Disziplinen wie Formenlauf, Bruchtests und Zweikämpfen, das auch die zahlreichen Zuschauer in der Turnhalle der Pfarrer-Kneipp-Schule begeisterte. Den feierlichen Startschuss gab erneut Altbürgermeister und CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek, der sich sehr für den Einsatz aller Beteiligter bedankte. “Ohne die großzügigen Sponsoren, die Athleten, die teilnehmenden Vereine und nicht zuletzt die interessierten Gäste wäre dies alles nicht möglich”, freute sich auch Koller.

Aufwändige Planung

Da die Organisation eines solchen Events durchaus zeitaufwändig und auch kräftezehrend sei, hofft er im nächsten Jahr auf tatkräftige Hilfe. “Es wäre sehr schön, wenn die Planung und Umsetzung künftig auf mehrere Schultern verteilt wären”, sagt er. Denn am Ende des Wettkampftages stehen nicht nur die stolzen Blicke der Teilnehmenden, sondern das gute Gewissen, einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet zu haben.

Text: Andreas Zündt

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